Während Innenminister Strobl seine angeblichen Erfolge im Bereich Kriminalitätsbekämpfung feiert, gibt es für die Bevölkerung vielerorts keine Entwarnung. Für den Landkreis Heidenheim wurden gar 122 Straftaten mehr registriert als im Vorjahr. Erfreulich ist zwar, dass die Anzahl der Diebstahldelikte merklich zurückgegangen ist, jedoch scheinen sich die Kriminellen andere Betätigungsfelder gesucht zu haben. Im Bereich Vermögens-/Fälschungsdelikte ist ein Zuwachs um mehr als 36% zu verzeichnen. Noch einmal gestiegen sind die Aggressionsdelikte im öffentlichen Raum und unverändert hoch bleibt die Anzahl der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung –vor allem im Vergleich zu 2015 und den Jahren zuvor.

Für die Bevölkerung gibt es also keine Entwarnung. Unter einer Regierung, die nicht bereit ist, wieder eine erträgliche Sicherheitssituation herzustellen, die durch ihre Politik erst in Schieflage geraten ist, bleibt uns zunächst, unseren vielen Polizisten im Landkreis und ganz Baden-Württemberg zu danken, die trotz widriger Umstände vorbildlich ihren Dienst erfüllen. Herrn Strobl bleibt zu wünschen, dass er versteht, dass es am Ende nicht darauf ankommt, Statistiken möglichst gut zu verkaufen, sondern wieder für eine öffentliche Sicherheit zu sorgen, die mindestens der entspricht, die wir vor der illegalen Grenzöffnung seiner Kanzlerin kannten.

Die Statistik des Polizeipräsidiums Ulm finden Sie hier.

Ihr Dr. Heiner Merz